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Titel: Gebietseigenes Saatgut – Chancen für biologische Vielfalt
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Gebietseigenes Saatgut – Chancen für biologische VielfaltSeit 2020 verpflichtet das Bundesnaturschutzgesetz (§ 40) dazu, bei Neueinsaaten in der freien Landschaft - etwa auf Ausgleichsflächen, Straßenböschungen, Freiflächen-PV oder Gewässerrändern -„gebietseigenes Saatgut“ zu nutzen. Baubüros und Kommunen können hierfür auf zertifiziertes Regiosaatgut, Wiesendruschsaatgut oder auf Mahd- bzw. Druschgutübertragung von lokalen Spenderflächen zurückgreifen. Das Seminar informiert über: ▪ naturschutzfachliche und rechtliche Hintergründe ▪ Ansaatmethoden, Erfahrungen zur Neuanlage von FFH-Mähwiesen, Flurbereinigungsflächen und Dammbegrünungen ▪ Möglichkeiten der lokalen Saatgutgewinnung. Zudem werden wichtige Begriffe geklärt, offene Fragen beantwortet und erfahrene Praktiker stehen für den Austausch über Chancen für die Natur, praktische Herausforderungen und Wege zu einer erfolgreichen regionalen Saatgutgewinnung zur Verfügung. Interessierten bieten wir vor der Vortrags-Veranstaltung eine Exkursion zu begrünten Flächen nahe Bad Kreuznach an.
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